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#1

Den DSH betreffend

in Ausbildung und Erziehung 17.11.2011 21:08
von Shadow • Landesmeister | 420 Beiträge

Hallo Foris,
Ich habe schon häufig auf verschiedenen Webseiten folgenden Spruch gelesen:
„Der Diensthund praktiziert den Schutzdienst,
Der Sporthund demonstriert den Schutzdienst,
Der Schauhund simuliert den Schutzdienst“
Der Deutsche Schäferhund ist ein Dienst- und Gebrauchshund und dann sollte man doch Meinen, das er im wahrsten Sinne des Wortes, den „Schutzdienst, weder Demonstriert noch Simuliert sondern Praktiziert. Er sollte weder als Show- Hund noch als Sport- Hund degradiert werden. Schlechte und gute DSH gibt es in beiden Lagern, es ist Sache der Züchter, einen „Dienst- und Gebrauchshund“ zu Züchten und nicht „entweder oder“. Bis denne


Die guten Dinge gibt es nicht umsonst. Der Weg zu einem Ziel darf anstrengend sein, das ist Okay. Ich bin bereit, den Weg zu gehen.
Besser ein weiser Tor als ein törichter Weiser! von William Shakespeare

zuletzt bearbeitet 18.11.2011 10:25 | nach oben springen

#2

RE: Den DSH betreffend

in Ausbildung und Erziehung 20.01.2012 20:36
von Shandiz • Welpe | 17 Beiträge

Hallo!

Es kommt ja aber auch auf den Halter an. Nicht jeder (ich möchte meinen die wenigsten) brauchen einen Hund der den Schutzdienst wirklich praktiziert, andernfalls müsste die Rasse ja diensthundehaltenden Behörden und den Sicherheitsdiensten vorbehalten bleiben.
Ein Hund für den Sport? Lieber ein Sport für den Hund, das ist doch in Ordnung. Sofern der Sport nicht das alles entscheidende ist und der hudn in erster Linie Hund ist und kein Sportgerät.
Schauhund? Eine Sache die in meinen Augen abgeschafft gehört. Hunde nur nach dem äußeren zu beurteilen und darauf die Zucht auszurichten - daraus erwächst nichts gutes. Was man bei DSH schon sieht, bei anderen Rassen auch. Und wovor Leute, die es wirklich wissen sollten, seit Jahren warnen. Gehts noch um den Hund? Ich denke nicht.

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#3

RE: Den DSH betreffend

in Ausbildung und Erziehung 21.01.2012 10:24
von Shadow • Landesmeister | 420 Beiträge

Mit Schutzdienst Praktizieren ist der Ernstfall gemeint, also wenn ich Nachts Unterwegs bin und von Chaoten angegriffen werde. Ich war knapp 20 Jahre im Siecherheitsdienst und habe da so manch einen Schäferhund oder Hund im Allgemeinen wegrennen sehen als es Ernst wurde. Auch als Privatperson lege ich Wert auf einen verläßlichen und Gehorsamen Hund. Letzteres liegt am Hundeführer. Von Personen die triebdoofe Sportgeräte wollen halte ich genauso wenig wie von denen die nur auf Schönheit wert legen, das sind dann die Kandidaten die im Notfall flinke Pfoten machen. Es kann nicht sein, das ich eine Alarmanlage brauche damit mir nicht mein wertvoller Vierbeiner geklaut wird. Einen guten Dienst- und Gebrauchshund gibt es nur, wenn manche engstirnigen und einseitig denkenden Züchter ihre Einstellung zum Hund ändern. Es gibt leider zuviele die ihre Vierbeiner nur nach dem Marktwert betrachten und Halten. bis denne


Die guten Dinge gibt es nicht umsonst. Der Weg zu einem Ziel darf anstrengend sein, das ist Okay. Ich bin bereit, den Weg zu gehen.
Besser ein weiser Tor als ein törichter Weiser! von William Shakespeare

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#4

RE: Den DSH betreffend

in Ausbildung und Erziehung 21.01.2012 12:19
von Hunde-Rudi • Landesmeister | 423 Beiträge

Hallo Foris,
ich halte es mit dem alten Fritz, der das sagte :" ein Jeder lebe nach seiner Facon (Fasson)".
Vergesst mir die Schäfer, die noch mit DSH ihre Herden hüten nicht. Der DSH soll ein Gebrauchshund sein. Für welchen Zweck ich ihn gebrauche bleibt doch mir überlassen. Herdenhund oder Diensthund oder Familienmitglied oder Sportskamerad, der DSH sollte ein vielseitig verwendeter Hund bleiben.
LG
Hunderudi


Zum hochveranlagten, leistungsfähigen Hunde mit vollendetem Gebrauchsgebäude (Rittmeister Max v. Stephanitz, "Der Deutsche Schäferhund in Wort und Bild" 6.Auflage 1921, Seite 390)

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#5

RE: Den DSH betreffend

in Ausbildung und Erziehung 21.01.2012 14:28
von Shandiz • Welpe | 17 Beiträge

Klar sollte er vielseitig bleiben. Aber jeder so wie er will? Ich seh da die Grenze wo der Hund nicht mehr als Hund wahr genommen wird, sondern eben bloss als Sportgerät, Ausstellungshund oder Arbeitsmittel. Wenn der Sporthund im Alltag nicht mehr führbar ist, weil dauernd auf 180, der Ausstellungshund nicht mehr richtig laufen kann und der Arbeitshund nur zum Arbeiten rausgeholt wird und den Rest der Zeit vergammelt dann ist das nicht mehr hundgerecht. Das hat mit Vielseitigkeit auch nichts mehr zu tun, und da sollte dann auch klar eine Grenze gezogen werden.

@Shadow: Gut, so gesehen gehe ich mit dir mit.

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#6

RE: Den DSH betreffend

in Ausbildung und Erziehung 21.01.2012 18:46
von Shadow • Landesmeister | 420 Beiträge

Shandiz, Dem ist nichts mehr Hinzuzufügen ;o) bis denne


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#7

RE: Den DSH betreffend

in Ausbildung und Erziehung 21.01.2012 19:02
von Hunde-Rudi • Landesmeister | 423 Beiträge

Soll jeder machen was er seinen Hunden zutraut und was er verantworten will.
Es ist müßig sich darüber aufzuregen, weil die anderen sowieso machen, was sie wollen.
Ich für meinen Teil bin mir sicher meinen Hunden ihren Sinn in ihrem und meinem Leben zu geben.
Der eine Hund wird Diensthund, der andere Sportskamerad und ein ein Dritter Familienhund. Jeder was er kann und nach Eignung.


Zum hochveranlagten, leistungsfähigen Hunde mit vollendetem Gebrauchsgebäude (Rittmeister Max v. Stephanitz, "Der Deutsche Schäferhund in Wort und Bild" 6.Auflage 1921, Seite 390)

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#8

RE: Den DSH betreffend

in Ausbildung und Erziehung 21.01.2012 21:39
von Shandiz • Welpe | 17 Beiträge

Nur wenn sich keiner mehr darüber aufregt ändert sich ja auch rein gar nichts. Und wenn man es nicht anspricht, dann sowieso nicht. Diese Haltung finde ich schade. Natürlich brauchene, gerade Gebrauchshunde, eine Aufgabe. Aber ich halte es da doch mit Cesar Milan, ein Hund ist erst mal ein Tier, dann ein Hund und dann die Rasse. Wenn ich meinen Hund nicht als Hund respektiere und ihn auch Hund sein lasse dann mache ich etwas falsch. Und wenn ich mir so manche Hundler anschaue, wo die Hunde nicht über Platz, Autobox und Zwinger hinaus kommen, dann läuft da defenitiv was falsch. Am schlimmsten wäre es aber wenn alle ihre Hände in den Schoß legen, nach dem Motto: Jeder so wie er will. Dann doch lieber: Es gibt viel zu tun, packen wir es an.
Oder wie geht das noch mal? Schäferhundzucht ist Gebrauchshundzucht?

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#9

RE: Den DSH betreffend

in Ausbildung und Erziehung 21.01.2012 21:47
von Shadow • Landesmeister | 420 Beiträge

Gebrauchshundzucht hört sich immer so an wie "ich Benutze meinen Besen oder den Staubsauger und stelle ihn nach Gebrauch wieder in die Ecke" Ist ja echt zum Gruseln. bis denne


Die guten Dinge gibt es nicht umsonst. Der Weg zu einem Ziel darf anstrengend sein, das ist Okay. Ich bin bereit, den Weg zu gehen.
Besser ein weiser Tor als ein törichter Weiser! von William Shakespeare

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#10

RE: Den DSH betreffend

in Ausbildung und Erziehung 21.01.2012 21:57
von Shandiz • Welpe | 17 Beiträge

Ja, so kann das klingen, aber es kommt wohl auch darauf an was man persönlich drunter verstegt Einen Hund gebrauchen zu können klingt immer sehr einseitig, aber das ist es ja nicht mal. Je nach Einstellung, versteht sich. Ein Hudn den ich "gebrauchen" kann, der ist erstmal gesund an Körper und Geist. Und davon hat der Hund ja auch nicht gerade wenig. Erst dann kommt der Rest, der einen spzielleren Einsatz möglich macht, wie Hütearbeit, Schutzarbeit, Sucharbeit etc. Ausstellungg ist für mich kein Gebrauchszweck.

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#11

RE: Den DSH betreffend

in Ausbildung und Erziehung 22.01.2012 13:23
von Hexe • Sporthund | 62 Beiträge

Man wird niemand ändern können und es wird leider immer wieder Menschen geben die ihre Hunde nicht so behandeln und halten wie wir uns das vorstellen.
Meine Vereinskameraden sind teilweise gar nicht mit meiner Art und Weise meine Hunde zu halten einverstanden. Zwinger - Arbeit - Zwinger. Für mich ein absolutes Nogo!

Meine beiden alten Mädels sind sowiso nur noch Familienhunde, die zwar täglich stramm spazieren gehen, ansonsten aber mehr oder wneiger Sofa udn Bett belagern.

Meine Junghündin Hexe hat alles was ein Hundeherz begehrt. Sie ist in allererster Linie Familienhund, das hießt sie lebt im Haus, darf auf Sofa und Bett liegen und auch am Tisch betteln................ich gebe zu, ich mag das, wenn sie mir das Köpfchen auf den Schoß legt und wartet bis sie etwas von meinem Teller bekommt. Ist Geschmacksache und jeder muss selber wissen ob er es duldet oder nicht.
Wir machen Hundespaziergänge im bayrischen Wald mit Hunderudel um soziales Verhalten zu fördern, wir gehen 2x die Woche zum Hundeplatz trainieren UO und SD und zum Ausgleich mach ich noch Agility mit ihr.

Ich möchte einen glücklichen Hund. Das Hundeleben ist so kurz und es kann für mich nicht angehen, dass diese wenige gemeinsame Zeit nur auf Arbeit , Drill und Zwingerleben besteht.


zuletzt bearbeitet 22.01.2012 13:24 | nach oben springen


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